Überspringen zu Hauptinhalt
040 325 455 0 info@heidrunjuergens.de Login

Keine Angst vor der Lücke im Lebenslauf

Der Lebenslauf ist einer der wichtigsten Bestandteile einer Bewerbung. Er soll einen nachvollziehbaren beruflichen, aber auch persönlichen Werdegang nachzeichnen und Personalern und Chefs einen ersten Eindruck von der eigenen Person, Persönlichkeit und notwendigen Qualifikationen vermitteln. Natürlich präsentiert man sich dann so positiv wie möglich. Doch nicht bei jedem läuft immer alles nach Plan und so können sich Ungereimtheiten und Lücken in die ansonsten plausible Vita einschleichen. Eine Erklärung muss her.

Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt, denn vermeintlich unschöne Lücken lassen sich oft als gute Chancen nutzen, aber welche Ausschmückungen im Lebenslauf sind eigentlich erlaubt, welche Erklärungen sind ratsam und was geht zu weit? Dies und mehr erfahrt ihr in diesem Ratgeber.

Stelle dich selbst im besten Licht dar

Bescheidenheit ist eine Tugend, viele Bewerber verhalten sich darum bei der schriftlichen oder mündlichen Selbstpräsentation auch eher zurückhaltend und prahlen nicht gerne mit ihren Erfolgen. Im Lebenslauf sollte man sein Licht dennoch keinesfalls unter den Scheffel stellen. Schließlich will man damit ja von der eigenen Leistungsfähigkeit überzeugen. Achte darauf, positive Formulierungen zu wählen, wenn du die einzelnen Stationen deines Werdegangs beschreibst. Darüber hinaus lohnt es sich, diejenigen Aspekte zu betonen, die für die entsprechende Stelle relevant sind. Aber was macht man, wenn eine Pause, oder arbeitsfreie Phase so gar nicht zum Rest in der Vita passt? Hier gilt: Nur Mut, denn jetzt kommt es auf die richtige Argumentation an.

Mut zur Lücke

Versuchen Sie bloß nicht, deutlich sichtbare Lücken einfach irgendwie zu vertuschen. Zu schnell lassen sich ungelenke Ausreden oder Kaschierungen entlarven. Außerdem ist eine Lüge auch kein guter Start in ein neues Arbeitsverhältnis, denn wenn man dann schon zu Beginn nicht ehrlich miteinander umgeht, kann das dauerhaft nicht wirklich gut funktionieren. Versuchen Sie also, authentisch und ehrlich zu sein und die Pausen plausibel zu erklären. Die meisten Pausen haben einen nachvollziehbaren Grund. Wenn Sie keine Lust auf Arbeit hätten, hätten Sie sich ja nicht beworben.

Es gibt mehr als Arbeit

Denn es gibt mehr als nur Arbeit im Leben. Und auch Pausen, die vornehmlich für ein privates Vergnügen genutzt wurden, bieten genug Potenzial, um Stärken zu demonstrieren. Auf der Weltreise haben Sie vielleicht Ihr Organisationstalent gezeigt oder Ihre Englischkenntnisse verbessert. Und in den zwei Semestern des abgebrochenen Geologiestudiums konnten Sie Ihr analytisches Denken schulen. Aber auch hier gilt: Überspannen Sie den Bogen nicht und bleiben Sie bei der Wahrheit: Einen ausgedehnten Urlaub auf Ibiza wird Ihnen wohl kein Personaler als Bildungsreise abkaufen.

Plausible Optimierungen sind erlaubt

Für einen überzeugenden Lebenslauf ist es nicht nur erlaubt, sondern sogar empfehlenswert, über entsprechende Formulierungen ein möglichst positives Bild zu zeichnen. Oftmals bemerkt man bspw. selbst erst auf den zweiten Blick, dass man beispielsweise während einer Phase der Arbeitssuche mehr Zeit und Energie in ein Ehrenamt gesteckt hat, neue Interessen oder Fähigkeiten entdeckt hat oder in anderen Belangen Leistungsfähigkeit zeigen konnte. Diese Aspekte sollte man reflektieren und unbedingt erwähnen. Als Menschen sind wir rationale Nutzenmaximierer, daher lassen sich eigentlich in jeder Aktivität verwertbare Motive finden.

Wir helfen gern

Bei Fragen zum Anschreiben, zum Lebenslauf und der idealen Bewerbung, steht Ihnen unser kompetentes Team von Heidrun Jürgens Personaldienstleistungen jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns einfach für ein unverbindliches Vorgespräch.